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Zur Zeit der Prohibition in irgendeiner Stadt Amerkas : Tom Reagan ( G. Byrne ) ist Berater und bester Freund des mächtigsten Mannes der Stadt. Der irische Leo ( Albert Finney ) beherrscht alle Viertel suverän. Er hat die Polizei und den Bürgermeister fest in der Hand und glaubt mit seinen Rivalen verhalte es sich ähnlich. Eines Tages fordert Johnny Caspar ( Jon Polito ), Leo's größter Konkurent, den Kopf des jüdischen Buchhalters Bernie Bernbaum ( John Turturro ), der angeblich Caspars Geschäfte gefährdet. Als Leo sich weigert, Bernies Kopf Casper zu überlassen, droht die Lage zu eskalieren. Tom versucht zwar den Frieden zu wahren, jedoch läßt sich Leo von seinem Entschluß Bernie zu beschützen nicht abbringen. Tom ist klar, dass hinter dieser dämlichen Entscheidung nur Leo's Geliebte Verna ( Marcia Gay Harden ) stecken kann, da sie Bernie's Schwester ist.

Mit "Miller's Crossing" schufen die Coen Brüder ( Fargo , The Big Lebowski ) einen sehr cleveren, gut durchdachten und vorallem wunderschönen Mafiafilm. Owbowhl der Film an Copolla's Paten nicht rankommt, gehört er immernoch zu der Elite der Mafiafilme und kann sich meiner Meinung nach getrost neben Goodfellas und Co. stellen.

Wie so oft arbeiten auch hier die Coens mit namhaften Schauspielern wie Steve Buscemi und John Turturro zusammen und auch diesmal stimmt die Chemie zwischen Regie und Cast. Gabriel Byrne spielt einen herrlich cleveren Egoisten, der nur das Wohlergehen von sich und seinem Boss im Sinn hat. Bishin zur kleinsten Nebenrolle wird dem Zuschauer großartige Schauspielkunst geboten.

Der Film hat zwar wenig Action zu bieten, jedoch sind die Schußwechsel und Morde sehr detailiert und erschreckend brutal, was die deutsche 18er Freigabe rechtfertigt.

Insgesamt ist "Miller's Crossing" ein kleines Meisterwerk, das leider oft übersehen wird. Es handelt sich hierbei zwar nicht um den besten Coenfilm, jedoch mit Abstand um den best Aussehensten. ( 9.75/10 )

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