7
Ein frühes Highlight unter den deutschen Indie-Splatterergüssen. RDT bleibt erst einmal lange Zeit auch ohne viel Blutvergießen kurzweilig, was eindeutig für den Film spricht! Am Ende bedient er die Schmadderfreunde dann doch. Die Handlung, eine Rache-aus dem Jenseits-Story, ist ganz simpel gestrickt und versprüht den Geist der makaberen alten US-Horrorcomics aus den 50ern. Da wird auf ganz einfache und effektive Weise eine steil ansteigende Spannungskurve erzeugt. Auch mit herrlicher Schadenfreude arbeitet die kleine Home-Produktion ganz geschickt. Zu den schauspielerischen Bemühungen der Laien kann man nur sagen, dass sie an die Anfangstage deutscher Daily Soaps aus der ungefähr gleichen Zeit erinnern, doch das trägt in diesem Fall nur noch mehr zum Charme dieser Produktion bei. Umso bedauerlicher, dass Regisseur Jan Reiff hiernach nichts mehr in der Richtung fabriziert hat.