Review

4 von 10

Hier geht’s sehr vage und zäh um vier Frauen, die alle aus unterschiedlichsten Gründen einen Maler bzw. eines seiner Gemälde suchen, das kostbar ist (auch für dunklere Mächte!) und scheinbar unter seiner Oberfläche grausame Menschenversuche darstellt… 

Quartett kommt nicht aus'm Quark

„Avenging Angels“ aka „The Avenging Quartet“ sieht laut Poster und Papier vielversprechend aus. Doch was er dann auf's Parkett zaubert ist dann eher ernüchternd. Die Action wirkt selten wirklich dynamisch oder spektakulär, der softe Look des Bildes ist unattraktiv und irritierend, die Mädchen kommen kaum mal zum Zug geschweige denn alle vier zusammen, die Locations sind urban-gleichtönig, die Comedyeinschübe wirken unpassend wie unlustig und die Geschichte ist hanebüchen und wird zudem wirr, sprunghaft, unspannend erzählt. Das kann Hong Kong viel, viel besser. Erst recht muss da mehr kommen in Sachen „4 Miezen mit Pantherkrallen“. Die internationalen DVD-Veröffentlichungen auf niedrigem VHS-Niveau passen sich der Dröge und Lahmarschigkeit der gesamten Produktion an. Vierte Reihe, vierte Geige, vierte Liga. Muss man nicht gucken. 

Fazit: so soft, wässrig und verwaschen wie der Weichzeichner, der die ganze Zeit über dem Bild liegt. Wer sich hier ein handfestes Frauenquartett wünscht, das gehörig Hintern versohlt, wird über weite Strecken nicht auf seine Kosten kommen. Und wenn's doch mal Kloppe gibt, dann holt die Action auch keine Katze hinter'm Ofen hervor. Vierlinge bringen hier nicht den Sieg. Schlecht für die All-Star-Besetzung. 

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