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Hier geht es um 12 Männer und Frauen mit unterschiedlichsten beruflichen Spezifizierungen, die zu einer Reise in ein anderes Sonnensystem geschickt warden, um dort einen Planeten zu erreichen, auf den die Menschheit evtl. flüchten könnte, da es auf der Heimat Erde immer ungemütlicher wird und die Naturgewalten aus dem Ruder laufen. Da es hier eine lange Reise von 10 Jahren ist, haben die Astronauten auch ein neu entwickeltes Entertainmentsystem, das noch am ehesten mit einem Holodeck a la Raumschiff Enterprise zu vergleichen ist – auch wenn die hier nur eine Brille aufsetzen und so auch gemeinsam in den virtuellen Welten wandeln können. Jedoch scheint in diesem System oder gar im Schiffsystem etwas nicht zu stimmen, da es immer wieder zu unerklärlichen Begebenheiten kommt, die geklärt werden wollen. Und hier liegt quasi der Kern des Films, dass hier unterschiedliche Mentalitäten und Interessen aufeinander treffen. Es wird im Gegensatz zu vielen anderen Sci-Fi-Filmen auf viel Geballer verzichtet und es wird mehr Wert auf die Psychologie der einzelnen Astronauten gesetzt. Wie sich die Charaktere im Laufe der Zeit entwickeln und was ihre Beweggründe sind, ist der Spannungsfaktor im Film. Leider bleiben am Ende für mich etwas zu viele Fragen offen und ich hätte mir eine Fortsetzung gewünscht. Vielleicht kommt da ja irgendwann nochmal was. Ansonsten hat der Film schon genug Potential für Fortsetzungen.

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