Alle Kurzkommentare


7

Der Film fängt recht gemäßig an, teilweise sehr belanglos vor sich hinplätschernd, ist er aber durch und durch sehr italienisch, angelehnt an die Kannibalen- und Abenteuerfilme dieser Zeit. Das Finale hat mich dann aber sehr überrascht: Das Tempo steigt, ebenso die Spannung. Endlich darf dann auch mal Schnappi frühstücken und das in hoher Zahl. Zwar recht blutarm dafür aber - unter Trashaspekten - ist die Inszenierung äußerst billig und unglaublich unterhaltsam. Sicherlich kein guter Film aber ein sympathischer!

4

Alligator oder Krokodil - das wussten die Macher wohl selber nicht so genau. Ebenso wenig hatten sie Ahnung von irgendwelchen anderen wilden Tieren, als sie das viele Stock Footage in den Film einfügten, um ihn auf Spielfilmlänge aufzublasen. Denn nun treiben sich Biester, die eigentlich getrennt voneinander auf 3 verschiedenen Kontinenten leben, auf dem Inselparadies herum! Tiersnuff gibt es dennoch nicht - zum Glück! Überhaupt ist dieses tropische Plagiat zu DER WEIßE HAI für einen Italo-Exploiter erstaunlich zahm ausgefallen, woran auch übel gelaunte Eingeborene nichts ändern. Das sehr hektisch montierte Massaker am Ende, wo der Stamm und sein Krokomonster beide über die Touristen herfallen, stellt quasi das einzige blutige Highlight dar und entlohnt nur bedingt. Ziemlich öde, sehr hölzern und mit viel funky 70er Mucke unterlegt.

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