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STAR KNIGHT fällt in dieselbe Kategorie von europäischen SciFi-Obskuritäten aus den 1980ern wie ES IST NICHT LEICHT, EIN GOTT ZU SEIN, an die sich heute kaum noch jemand erinnert, obwohl da einiges an Geld in die Produktionen reingepumpt wurde. In diesem Fall reichte das Budget zumindest aus für solide Raumschiffeffekte und dafür, Klaus Kinski und Harvey Keitel anzulocken, auch wenn der Film nicht die geringste Ahnung hat, wie diese beiden charismatischen Weltstars einzusetzen sind. Tonal ist das Ganze ein Debakel, weil man sich nicht zwischen ernstem SciFi-Fantasy-Abenteuerdrama oder Klamotte im Mittelalter entscheiden konnte. Einige der dümmeren Humormomente wirken wie Gags, die bei Monty Python zerknüllt im Papierkorb gelandet wären. Auch die Romanze zwischen der Prinzessin und ihrem Alien-Lover funktioniert überhaupt nicht, weil der Fremdling in der Rüstung zu lange verdeckt bleibt und nicht spricht.