Alan Parkers "Angel Heart" zählt zu meinen persönlichen Favoriten des 80er-Jahre-Thrillers. Zu den großen Stärken des Filmes gehört ohne Zweifel seine intensive Atmosphäre, die ganz besonders von den düsteren, mythisch angehauchten Kulissen New Orleans lebt, vor deren Hintergrund zunehmend die vermeintliche Realität zwischen düsteren Omen und bedrückenden Bildern ins Wanken zu geraten beginnt. Neben der vorzüglichen optischen Umsetzung bleibt auch die sehr eindringlich gespielte Detektiv-Story als solche durchgehend spannend und hat mit Mickey Rourke eine absolut sehenswerte, charismatische Besetzung gefunden. Dreckige Hinterhöfe, runtergekommenes Äußeres und einsamer Ermittler - wer könnte da prädestinierter sein!? Schade, daß gerade Rourkes Karriere fortan immer stärker bergab ging, Erholung bis heute leider kaum in Sicht. Doch "Angel Heart" kann im weiteren noch auf einen gewohnt ausdrucksstarken Robert De Niro und eine ebenfalls nett anzusehende Lisa Bonet verweisen. In Sachen darstellerischer Leisutngen gibts hier jedenfalls keinen Anlass zur Kritik!
Wer gerne in den guten alten 80ern schwebt, der kann mit "Angel Heart" nichts falsch machen. Das geheimnisvolle Flair New Orleans in den (unverbauchten) 50er Jahren wurde hier atemberaubend packend eingefangen und die hochspannende Story um Mord, Voodoo und einen verschollenen Sänger fesselt bis zum genialen Schluss - eine faustdicke Überraschung inbegriffen. Lediglich das Wort "Action" wird hier weniger groß geschrieben, was aber nicht heissen soll, daß der FIlm harmlos sei...