Review

Fortress of Amerikkka; der zeitweise recht harte Soeldnerstreifen von Troma stellt sich im Director`s Cut als trashige Partykanone heraus.

Die Story: Eine Gruppe extremer Söldner, die in einem Waldgebiet ihren Manöverplatz aufgeschlagen haben, werden von einem wohl Wahnsinnigen angeführt, der nach einer Weile auch nicht davor zurueckschreckt, Zivilisten, die zufällig die Waldwege kreuzen, grausam zu exekutieren. Ein ortsansässiger Vorbestrafter kehrt fast zeitgleich zu diesen Ereignissen zurück und bekommt es natürlich als erster mit dem Sherrif zu tun.
Nach einer Weile merkt jedoch der ganze Ort, das es nicht der Heimkehrer ist, der diese Morde auf dem Gewissen hat, sondern die Söldner, die nun durch eine Bürgermiliz ausgemerzt werden sollen.

Soweit, sogut. Trash pur und vom Feinsten, wie man es nicht anders von Troma gewohnt ist.
Dieser Streifen hier nimmt sich dabei auch nicht selbst auf die Schippe, sondern zieht die x-fach abgenudelte Handlung vollkommen ernst durch, was dem Film nur zu gute kommt.

Die Charaktere sind alle dermassen klischeehaft, das es fast schmerzt und die Söldner wuerden sogar mit Chuck Norris und Rambo fertig, so bestialisch böse und fanatisch sind sie ;-)
Wie üblich sind die Troma-Darsteller keine Hochglanzhelden, aber sie passen allesamt in diesen guten Klischee-Streifen.

Die Effekte, nunja, sind nicht so zahlreich vertreten wie z.B. bei Troma`s WAR, aber können allesamt beeindrucken. Zudem zählen diese hier wohl auch zu den härtesten, die in solchen Kriegsstreifen zu sehen sind (Vierteilung, Kopfabschneiden, usw...).

Wer also auf Troma steht, muss hier zugreifen und alle, die sich auch nur in irgendeiner Weise mit 80er-Jahre-Kriegsfilmen der B-Klasse amüsieren können, sollten es auch tun.
(Die JK/Spio geprüfte DVD ist vollkommen ungeschnitten)

Fazit: Empfehlenswerter B-Kriegsfilm mit einer guten Portion Trash.
7/10

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