Review

In einem amerikanischen Wald hat sich die militante Söldnertruppe "Fortess of Amerikkka" verschanzt und trainiert hier eisern für den Kampf gegen Terroristen.
Im Klartext bedeutet dies gegenseitige Prügeleien und barbarische Exekutionen von Zivilisten, die sich in "Ihr" Gebiet verirren.
Der korrupte Sherrif von Troma City weiß zwar von ihrem Treiben, kümmert sich aber nicht großartig darum.
Der korrupte Sherrif war es auch, der vor Jahren den Bruder von John Whitecloud, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wird, hinterhältig erschoss.
Dementsprechend gut sind Whitecloud und der Sherrif aufeinander zu sprechen.
Nach einigen Gewaltexzessen seitens der "Fortress" ziehen sowohl der Sherrif als auch Whitecloud in den Wald, um sich mit den Söldnern die finale Schlacht zu liefern.

Von Troma ist man einiges gewohnt, unter anderem auch, dass diese Firma außer einigen wenigen Klassikern wie Toxic Avenger oder Class of Nuke'em High kaum etwas vernünftiges zustande gebracht hat.
"Fortress of Amerikkka" ist wohl einer der schlechtesten Tromas, zwischen roher Brutalität und Herumblödelei ist weder Platz für Ernsthaftigkeit noch Ironie, so ergeht sich der Film in einem Reigen von Klischees, die offenbar satirisch sein sollen, es aber in den seltensten Fällen sind.

Die Schauspieler sind auch nicht eben vom Fach und die Figuren in simple schwarz/ weiß, gut/ böse Schubladen unterteilt aber was will man auch erwarten in einem Film, der sich offenbar in seinem Dilettantismus derartig gefällt, dass er ihn  geradezu zelebriert.

Angeblich die teuerste Troma Produktion, das Ergebnis ist leider reinste Zeitverschwendung. Manchmal ist weniger halt mehr.

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