Halbindianer John Whitecloud saß für längere Zeit im Gefängnis und als er endlich rauskommt, brennen in ihm Rachegelüste gegenüber dem Sheriff, der ihn in den Knast gebracht. Außerdem hat dieser üble Mann auch noch seinen Bruder mit einem Rückenschuß ins Jenseits befördert. Whitecloud kommt zurück in seinen Heimatort und muß feststellen, daß sich in den umliegenden Wäldern Männer und Frauen in Kampfkleidung umherstreifen, Jagd spielen und jeden blutig und brutal ermorden, der sie dabei stört. So gerät auch John Whitecloud mit seiner Freundin in dieses tödliche Spiel und muß nicht nur gegen diese faschistischen Fanatiker kämpfen, sondern auch noch gegen den äußerst bösen Sheriff...
Troma Filme sind eine Sache für sich. Es ist wie beim FC Bayern, man liebt oder man haßt sie, zwischendrin gibt es meistens nix. Das absolute Troma Highlicht ist nach wie vor die grandiose Toxic Avenger Reihe, es werden aber auch reihenweise filmische Totalausfälle gekauft oder selbst produziert, Fortress Amerikkka gehört da auch eher in die Flopabteilung, der Film hat zwar jede Menge Action und macht auch größtenteils einen professionellen Eindruck (was ja auch nicht bei allen Werken der Fall war), aber irgendwie fehlt mir hier das gewisse tromatypische grenzdebile Moment, das einem Trashfreund wie mir das ganze schmackhaft macht. Es wird größtenteils auf (gewolltem) Humor verzichtet, der dem Film aber bestimmt nicht geschadet hätte. Kritik an Schauspielern, Script und Regisseur verbietet sich bei Troma Outputs ja generell, wer oscarreife Leistungen erwartet, der hat sich hier in den falschen Film verirrt.
Fortress Amerikkka hat mich jetzt eher enttäuscht, es fehlt einfach viel was sonst die Filme dieser Billigschmiede ausmacht und für einen Standalone Movie ist er einfach zu grottig.
4/10