Eine Gruppe von Touristen, vornehmlich Pärchen, wird bei einer Bustour auf einer Karibikinsel Zeugen eines bizarren Voodoorituals. Als der Bus plötzlich nicht mehr anspringt und auch der Fremdenführer spurlos verschwindet, sind die Leute gezwungen, sich selbst durchzuschlagen – und werden allzu bald nach und nach niedergemetzelt.
Ein Szenario, dass durchaus einen unterhaltsamen Slasher verspricht, doch halt: Hieß der Film nicht „Zombie Island Massacre“ ? Ja, denn über Zombies wird hier durchaus gesprochen, nur tauchen keine auf. Doch über diesen dreisten Titel lässt sich angesichts der gravierenderen Mängel des Streifens locker hinwegsehen: Die Story selbst geht für einen Film dieser Art durchaus in Ordnung, ist aber von vorne bis hinten sterbenslangweilig und bis auf das Ende sehr vorhersehbar in Szene gesetzt. Zudem sind die Charaktere farb- und seelenlos, da sie einerseits vom schwachen Drehbuch in Form von vielen dösigen Dialogen und schwachsinnigen Handlungsweisen nicht gerade begünstigt werden und zweitens wirken die Schauspieler alles andere als motiviert – ein Umstand , der sich sehr schnell auch auf den Zuschauer überträgt.
Bliebe noch Blut- bzw. Actiongehalt zu erwähnen, der hier leider gegen Null tendiert. Abgesehen von ein paar schlecht inszenierten Shoot-Outs (mit Einsatz von Wurfspeeren), einer Enthauptung und einer sehr in die Länge gezogenen Voodoo-Szene bietet der Film auch auf diesem Sektor nichts von Interesse.
„Zombie Island Massacre“ ist ein Troma-Werk der enttäuschenden Sorte, dass keine Höhepunkte zu bieten hat und wegen vieler belangloser Dialoge, unsympathischer Charaktere und uninteressanter Handlung schlichtweg langweilig und öde ist.