Eine Gruppe Touristen macht einen Inselausflug nach San Marie, einer kleinen Antilleninsel mit Voodookult. Kaum angekommen wird der übernatürliche Budenzauber inspiziert, doch als ein Toter zum Zombie erweckt wird, sind die ersten Dumpfbacken auch schon dran. Als nachts auch noch der Fahrer verschwindet, schlägt sich der Haufen zu Fuß durch die Nacht bis zu einem Haus.Von da rafft es in regelmäßigen Abständen einen nach dem anderen dahin, verfolgt von etwas Unheimlichem aus dem Dschungel. Die Unbekannten Wesen aus dem Dunkel sind kaum auszumachen (außer viel Gestrüpp am Körper) genauso wenig sind es die Tötungen. Außer einem abgeschlagenem Kopf gibt es nur leichte Kost mit Machete und Speer, das reicht wohl kaum für die Kategorie "Splatter". Und ein Schwarzer, der im Sterben liegend noch was von "Zehn kleine Negerlein" brabbelt, macht hieraus noch lange keine Komödie für den Tromafan. Zombies gibt es genau einen, am Rande auch noch, dafür umso mehr Inselabenteuer und zunächst schräge, schlecht gespielte Charaktere, die im Verlauf jedoch entweder sterben oder merkwürdige Wandlungen vollziehen. Die Storyführung ist absolut schräg, denn "Zombie Island Massacre" fängt flockig als Touristenkomödie an, geht als Voodoo-Zombie-Abenteuer weiter und endet als Drogenthriller mit kiloweise Koks. Das ist nicht nur Trash, wie er im Buche steht, sondern einfach eine Mischung, die einen ungläubig dreinschauen lässt. Das schreckt Tromafans natürlich nicht ab, doch das Ganze ist nicht immer unterhaltsam, sondern weist einige Längen auf. Generell abgedreht ist dieses Billigfilmchen ebenso wenig, wie nennenswert blutig.
Fazit: Kleines, trashiges Filmchen mit schräger Handlung, aber ohne Gesplatter (wie auch mit einem Zombie ?) und ohne wirkliche Tromahighlights. 3/10 Punkten