„Katharina von Rußland“ist staubtrocken inszeniert und lässt kaum etwas anderes als Langeweile aufkommen.
Hildegard Knef verkörpert die junge Katharina,die in Petersburg mit allerlei Problemen zu kämpfen hat,allen voran ihr Gemahl Peter,der immer mehr durchknallt.
Ein kurzer historischer Streifzug der wesentlichen und bedeutenden Momente ihres Lebens werden beschrieben . . .
. . .und zwar so langweilig,dass man den Film gut so nebenher sehen kann,während man vielleicht Hausaufgaben macht,seine Katze kämmt oder sonst was.
Einzig positiv zu erwähnen sind kräftige Farben und gut gewählte,prunkvolle Kostüme,sowie ein klassischer Soundtrack,der absolut zur Thematik passt.
Ansonsten wird endlos viel geseiert,heroisch siniert und minutenlang getanzt.
Selbst in solchen Szenen wo Spannung aufkommen könnte,weil es die Story hergäbe,vergibt man durch eine fade Umsetzung sämtliche Möglichkeiten.
Zudem halte ich Hildegard Knef in der Rolle der großherzigen Katharina für eine absolute Fehlbesetzung,sie wirkt auf mich stets verbissen und angezickt.Geht gar nicht.
Die übrigen Darsteller wirken zwar etwas hölzern,sind aber zumindest bemüht sich mit schwülstigen Dialogen in das Geschehen einzubringen.
In den letzten 10 Minuten bekommt man dann doch noch eine Schlacht serviert,die zumindest ein wenig aufwendiger ist als der Rest des Streifens.
Lieber eine modernere Umsetzung anschauen,denn der historische Stoff gibt durchaus mehr her als dieser enttäuschende Versuch.
3 von 10 Punkten