'Prison Break: The Final Cut' liefert die fehlenden Ereignisse Ende der 4. Staffel von 'Prison Break' nach. Der Zuschauer weiß jetzt, warum bzw. woran Michael Scofield gestorben ist; auch andere Zusammenhänge erschließen sich dem Zuschauer, der mit dem Ende der 4. Staffel doch recht in der Luft hing.
Leider wurde dies alles auf Spielfilm-Länge (89 Minuten) heruntergebrochen und so bleibt vieles nur Stückwerk. Die Planung des Ausbruchs, die die Serie mit ausgemacht hat, kommt diesmal - bedingt durch die Laufzeit - viel zu kurz. Es tauchen für den Zuschauer immer wieder Fragen auf, die kurz mit 'Warum? oder Wieso?' umrissen werden können.
Die Schauspieler, allen voran Wentworth Miller und Sarah Wayne Callies liefern solides Handwerk ab. Aber auch ihnen merkt man an, dass sie zeitlich unter Druck stehen. Die Natürlichkeit der TV-Serie ist abhanden gekommen und damit auch ein Teil des Charmes der Thematik.Gut fand ich, dass sich alle wichtigen Protagonisten aus der TV-Serie in 'The Final Break' wieder fanden. So musste keine Umbesetzung erfolgen und der Zuschauer konnte liebgewonnene Charaktere und Schauspieler (z. B. Barbara Eve Harris) - wenn teilweise auch nur für sehr kurze Zeit - wieder sehen.
'Prison Break: The Final Cut' rundet die TV-Serie inhaltlich ab, leider wird dabei nicht die Qualität der TV-Serie erreicht.8/10.