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Es geht um einen Computer-Chip, der von “Long Hair”’s Bande gestohlen wird! Dieser soll an eine ausländische Regierung verkauft werden. Zwei CIA Agenten machen sich auf die Suche nach  diesem Chip, ihnen zur Seite steht die HKer Polizei. Doch innerhalb von Long Hairs Team gibt es Unstimmigkeiten, so will ein Mitglied Chip selbst verkaufen. Nach vielen Auseinandersetzungen zieht es Bande um Long Hair nach Thailand, wo man sich anderen Kriminellen anschließt.

Ich frage mich wirklich, ob Cheetah on Fire wirklich aus dem Jahr 1993 stammt. Von der Bildqualität her wirkt er Minimum zehn Jahre älter und auch die Story und der Bodycount ist eigentlich nichts anderes als die Cannon Group und ähnliche Serientäter in den 80ern massenhaft vom Fließband laufen ließ. Das wußten die Macher aber anfangs wohl selbst noch nicht so genau.
Zu Beginn jagen erstmal CIA und die örtlichen Cops einem wertvollen Microchip hinterher, der für viele HK-Dollar vertickert werden soll. Hier wirkt das ganze, speziell mit der gemischt-geschlechtlichen Zusammensetzung der Cops noch sehr stark nach einem beliebigen Teil der Ultra Force Reihe. Gegen Ende wird aber das Geschehen nach einem Außenposten der Bad Guys nach Thailand verlegt, die Polzeigeschichte quasi ad acta gelegt und ähnelt ab der Phase mehr einem Kleinkrieg a la Rambo oder Braddock.
Die Handlung interessiert aber nicht die Bohne, wichtig ist eigentlich nur das es ordentlich auf die Omme gibt. Es wundert da schon ein wenig, das trotz des geeigneten Casts meist auf Gunplay gesetzt wird. Die Kämpfe sind da meist leider schlecht geschnitten, oder gleich ganz im Dunkeln auf das man gar nichts mehr sieht und selbst Donnie Yen kann das Niveau kaum über den Durchschnitt leveln. Stattdessen sprechen meist die Kugeln und das reichlich. Im Kriminalteil der Story wird schon munter geballert und am Ende als die Hundertschaften aufeinandertreffen, sieht das schon stark nach einem Vietnamkriegsfilm aus (von denen nebenbei gaaaanz unauffällig diverse Footage Aufnahmen beim Angriff eingestreut werden).
So gelingt es recht gut durch Tempo und Action das sicher spärliche Budget gut zu kaschieren. Das ist hirnlose Gewalt, multipler Overkill und oft schlecht choreographiert, also genau mein Ding wenn der Sinn mal nach Filmen abseits politischer Correctness steht und der Bodycount dominieren soll. Nur schade, das man aus den Kampfkünsten so wenig gemacht hat. Dennoch, ich mag das Ding.
7/10

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