Review

Jip (John Simm) und seine Freunde Koop (Shaun Parks), Lulu (Lorraine Pilkington), Moff (Danny Dyer) und Nina (Nicola Reynolds) freuen sich nach einer weiteren Woche Arbeit auf das wohl verdiente Wochenende. Das bedeutet konkret: Bekanntschaften knüpfen, Alkohol trinken und Drogen konsumieren!

Viel mehr kann man zu der Story eigentlich auch gar nicht sagen; der Film verlässt sich viel mehr auf seinen Humor und die authentische Darstellung von Jugendlichen am Wochenende, wie sie die Bars unsicher machen und sich miteinander verstehen. Nachdem dem die Charaktere plump aber unterhaltsam eingeführt werden, überraschen an vielen Stellen wirklich urkomische Einfälle. Als Ninas Vorgesetzter zum Beispiel total von Schweiß überflutet, wild gestikulierend diese zum Kündigen bringt, musste ich wirklich lachen. Später im Film wird aber zunehmends klar, dass einem hauptsächlich gut durchdachte Dialoge präsentiert werden und hieraus der Hauptteil der Komik resultiert.

Zwar werden auch ernste Themen angesprochen, wie die Angst vor dem Versagen im Bett oder dass einem die Drogen tatsächlich schaden, mitreißend erscheinen diese Geschehnisse aber nicht. Man muss den Film praktisch als eine Art unterhaltsame Milieustudie verstehen, ohne viel Story, dafür aber umso authentischer.

Insgesamt ein stilistisch interessanter Film mit zahlreichen witzigen Ideen und glaubhaften Dialogen sowie authentischer Charaktere. Mangels einer richtigen Geschichte aber nicht aussagekräftig genug, um die angepeilte Botschaft rüberzubringen, falls das überhaupt das Ziel war.

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