Gott, hatte ich mich damals im Kino über diesen Müll amüsiert! Hätte Spielberg diesen Film doch bloss nach den ersten 20 min. enden lassen, dann wäre er in Sachen Kurzfilm ein Meisterwerk! Alles was nach der Landung in der Normandie kommt ist purer Schwachsinn - und damit meine ich
1. die vor Patriotismus, Heldentum triefende - vollkomen inhaltslose und den Haaren herbeigezogene Story (8 Mann für einen kleinen Nichtsnutz zur Rettung ins Feindesland losschicken und nebenbei noch den Kampf
mit einer feindlichen, zahlenmäßigen Übermacht gewinnen)
So ein Scheiß gehört in einen Antikriegsfilm der er ja nunmal sein will) nicht rein.
2. weiterhin stört mich, dass obwohl hochdekorierte und hochbezahlte Mitlitärberater an der Produktion mitgewirkt haben, es massenhaften milit. Schwachsinn in diesem Film gibt, z.Bsp: 5 Mann klettern auf einen Panzer um Handgranaten durch die Deckenluke zu werfen (obwohl da ja eine reicht) <- aber praktisch, so konnte man alle 5 gleich von einer Mk erledigen lassen.
Desweiteren schießen dt. MG-Schützen mit eingeklappten Visieren.
Aber der Hammer in Dosen ist der Scharfschütze im Kirchturm - jeder (angebliche) Scharfschütze, der sich da reinsetzt ist des Todes, da solche Stellungen als erstes beschossen werden - aber naja , unsere Ami-Helden denken ja an sowas nicht, schliesslich musste man ja wieder einen der Gruppe irgendwie abnippeln lassen.
u.v.m.
Naja - wie gesagt - die ersten 20 min. sind sehr gut inszeniert und somit als Anschauungs - u. Bildungsmaterial, bzw. abschreckendes Beispiel sehr gut geeignet. Auch die Musik und Sounduntermalung ist hervorragend gelungen.
Ansonsten reiht dieser Antikriegsfilm sich irgendwo zwischen Steiner (Teil2) und Enemy at the Gates in die Liste der beklopptesten Antikriegsfilme ein.
Naja - Steven Spielberg halt - der hat bis auf Indiana Jones 1-3 sowieso nur Grütze auf die Leinwand gebracht.