Wenn man die Coverrückseite des Filmes durchliest, scheint, es als ob einem ein durchaus interessantes Horrorthrillerchen erwartet, Doch man wird ziemlich schnell eines Besseren belehrt, denn über dieses Machwerk braucht man eigentlich nicht viel sagen. Ausser das es eine absolute Zeitverschwendung darstellt.
Die Story ist ziemlich schwach, aber andererseits ist dies bei Filmen dieser Art ja auch keine Seltenheit. Eine Geschichte um untote Sträflinge auf einer gesperrten Strasse, die natürlich zum schnelleren Transport eines für das FBI wichtigen Zeugen genutzt wird, der von der Mafia gejagt wird und selbstverständlich zur tödlichen Falle für die Beteiligten wird, kann man durchaus auch spannend inszenieren.
Wichtiger für Horrorproduktionen sind dagegen die gebotenen Effekte, aber auch die können nicht wirklich überzeugen. Im Gegenteil, sie sind einfach nur lächerlich. Zumal in der deutschen Fassung auch noch etliches fehlt, womit der Film noch schlechter aussieht, als dies eigentlich möglich ist.
Spannung, eines der wichtigsten Bestandteile von Horrorfilmen, ist hier praktisch überhaupt nicht vorhanden.
Der Film plätschert absolut belanglos vor sich hin, ohne das irgend etwas passiert, was einen auch nur in geringster Weise interessieren könnte.
Naja, und die schauspielerischen Leistungen sind ebenfalls keine Erwähnung wert, da versteht es selbst ein kaputter Besenstil mehr Atmosphäre und Spannung zu verbreiten. Selbst Lou Diamond Philipps kann nicht überzeugen, obwohl er schon oft gezeigt hat, dass er fähig ist ein Film durchaus zu tragen. Aber seine guten Jahre scheinen wohl leider vorbei zu sein.
Somit ist "Route 666" leider ein voller Griff ins Klo geworden, der Film ist einfach nur total langweilig und schlecht gemacht.
1 von 10 Punkten.