Review

The Mission
...ist ein Yakuza Film, wie er im Buche steht. Dabei ist er auf Feinheiten, ruhige, dafür erdrückende Momente bedacht.
Johnny To hat mit "The Mission" eher ein Ballet als ein Actiongeladenes Yakuza Spektakel gestaltet. Dieses Ballet weiß aber mit kontrollierten Kamerafahrten, ausdrucksvollen Schauspielern, mit eigenständigen Charakteren und jeder Menge Klischees zu überzeugen.

Ein wenig könnte man "The Mission" mit "Reservoir Dogs" vergleichen, aufgrund der Tatsache, das auch in "The Mission", in diesem Fall Bodyguards, zusammengewürfelt werden, die sich fast nicht kennen. Sie sollen einen Boss, der auf der Abschussliste steht beschützen, und den finden, der ihn zum Abschuss freigegeben hat.
Dabei spielen aber die Bodyguards, der Boss, die Bösen und auch die Frau des Boss eine nicht minder wichtige Rolle. Denn selbst nachdem "The Mission" erfüllt ist, gibt es noch Probleme.

"The Mission", ein Yakuza Ballet mit ruhigen, durchdachten Szenen. Mit Charakteren die alle überzeugen und in sich schlüssig sind. Mit Zwischenmenschlichkeit, mit oftmals wenig Text, sondern nur Gesichtern, Situationen und den darauf folgenden Handlungen... selbst die Ehrfurcht vor dem Boss ist immer präsent.

Hier ist mal zu loben, dass der 85Minuten Film UNCUT auch in Deutschland auf dem Markt ist. Zwar gäbe es nicht viel zu schneiden, aber wir kennen ja die Deutsche Schere.
Egal, auch hier wieder ein "Angucken" von mir. Dieser Film gehört in euer HK-Regal.

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