Review

Achtung, das Review enthält Spoiler!

Alle gehaben sich wohl: Wir trinken französischen Wein aus England und italienischen Wein aus ganz Europa

Einer der gelungeneren Momente dieses Trostfilms für vom Lebenswandel ihrer Kinder enttäuschte Eltern, in dem ein von Robert DeNiro gespielter Vater die Wahrheit über seine Kinder akzeptieren lernt, ist die Plot Revelation-Szene im zweiten Drittel: Am Ende seiner Besuchsreise, die ihn zu den Wohnstätten seiner erwachsenen Kinder führte, versammelt der Witwer in seiner Phantasie kindliche Ausgaben seiner Sprösslinge am Garten-Tisch und erklärt ihnen eloquent, welche kleinen Details ihm auf seiner Reise aufgefallen sind, die darauf schließen lassen, dass er von ihnen belogen wurde. Und die Phantasiebilder seiner Kinder geben ihm daraufhin Auskunft. Das ist schon sehr cool, kreativ doch dezent und bildet so einen sympathischen Gegenentwurf zu den Plot Revelations eines M. Night Shyamadingdong, welcher es öfters pflegte, im Stile von “Haven’t you seen the signs, dude?” zu poltern. Ebenfalls positiv ist mir Drew Barrymore aufgefallen, die alle großen Darstellernamen in diesem Film blass aussehen lässt, ohne dass die Frau sich sich dafür großartig verausgaben müsste. Exorbitant unterschätzte Darstellerin. Ansonsten ist mir nichts Bemerkenswertes in diesem Film aufgefallen, und das liegt an ihm, nicht an mir.

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