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Der Film hat mich, für einen österreichischen Kurzfilm, doch sehr positiv überrascht. Das ganze Szenario wurde bewusst nicht übertrieben. Und mit der Idee den Film in einer einzelnen Wohnung spielen zu lassen hat der Filmemacher wohl genau die richtige Entscheidung getroffen, denn dadurch ist in diesem Film nie eine Statik aufgetreten, sondern es konnte ein Gag den anderen jagen und beim genaueren Hinschauen fallen noch mehrere auf, die nicht sofort offensichtlich sind. Der gesamte Film erinnert vom System her an ein Theaterstück, und wirkt auch gut in diesem Genre. Was durchaus positiv aufgefallen ist, dass partout kein Fäkalhumor verwendet wurde und man sich Schimpforgien, wie aus den 0815- Hollywood- Highschool- Komödien, zum Glück erspart hat. Im Allgemeinen baut der Film auf dem früheren französischen Humor auf und es wäre wünschenswert, wen sich auch andere Filme dieses Genres bedienen würden. Alles in allem ein sehr guter Film.
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Bei dieser peinlichen Posse fehlen einem fast die Worte. Okay, nicht jeder Amateurfilm kann sich nur um Zombies und irre Killer drehen, doch wenn es schon eine Komödie sein muss, dann auch bitte eine richtige. In diesem Fall hätte sich der elegante und leicht morbide österreichische Humor perfekt angeboten, um eine solche Verwechslungsklamotte mit ein bischen Klasse und Pfiff aufzupeppen. Was kriegen wir stattdessen vorgesetzt? Gesichtsverenkungen übende und Augen weit aufreißende Knallchargen, die unbeholfen durch eine Mietwohnung stolpern. Charaktere, deren Naivität und Tölpelhaftigkeit nicht von dieser Welt ist - hier im negativsten Sinne. Und nicht einen einzigen zündenden Gag. Das ist nicht mehr nur ein harmloser Schmarrn, das ist leider auch - pardon my Austrian - der letzte Schas.