... um die Vorherrschaft auf dem europäischen Kontinent, forderte fast zehn Millionen Todesopfer. Hinzuzuziehen sind darüber hinaus die Kriegsinvaliden mit einem bisher unbekannten Ausmaß an körperlicher Entstellung und eine sehr hohe Zahl (zzgl. einer enormen Dunkelziffer) an Opfern sogenannter Kriegsneurose.
Der französische Soldat Antonin ist einer von ihnen. Nach Kriegsende wurde er völlig verstört weit abseits der Front gefunden. Charakteristisch für ihn: die stetige Wiederholung immer gleicher Bewegungen, völlig Lethargie und die Unfähigkeit seinen Mitmenschen in die Augen sehen zu können. Seither fristet er sein Dasein in einem Lazarett und wird vom fürsorglichen Professor, der seinen einzigen Sohn im Krieg verloren hat, und dessen Gehilfen behandelt. Sie versuchen die Verankerung Antonins in seiner Vergangenheit zu lösen und fördern dabei in Fragmenten die schrecklichen Erlebnisse auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs in dessen Bewusstsein zurück. Was er sah und was tat lässt schlaglichtartige Einblicke in das Morden im europäischen Schlamm zu und illustriert den Untergang des Individuums...