Dieser unbedeutende mexikanische Beitrag zum Zombiegenre handelt von einem Schwarzmagier namens Devlon, der auch nach seinem Tode für Schrecken sorgt. Während Dr. Cardan darauf drängt, den Leichnam zu verbrennen, will der örtliche Sheriff nichts von dem Aberglauben wissen. Doch wie es der Zufall so will, lassen sechs Teenies in dem verlassenen Haus von Devlon eine Party steigen und als besonderen Gag beschliessen sie, einen Toten zum Leben zu erwecken. Dazu bedienen sie sich des magischen Buches, das sie finden und klauen kurzerhand eine Leiche aus dem Leichenschauhaus, ausgerechnet natürlich, ganz genau, die von Devlon, was ein Zufall. Dazu wird dem geplagten Zuschauer noch ein paralleler Handlungsstrang um ein paar Halloweenkinder aufgedrückt, die ihren Mut auf dem Friedhof unter Beweis stellen wollen, just dort, wo in der selben Nacht eben jener satanische Serienkiller reanimiert wurde, was noch ein Zufall. So dämlich wie die Story ist, so bescheiden klaut sich der Film das Drehbuch zusammen. Ein bisschen Ghosthouse-Stimmung in der Satanshütte gemischt mit Poltereffekten, ein bisschen Zombiegemurkse auf dem Friedhof, auf dem die weiteren Untoten als besonderer Schmacko aus ihren gelb beleuchteten Gruften steigen und natürlich die übliche Dezimierung derer, die es schließlich verdient haben. Die Teenies werden dabei in üblicher Slashermanier dahingerafft, Devlon scheint so etwas wie der Michael Myers unter den Zombies zu sein, wie er Menschen hochhebt und an die Wand hängt. Zwar reißt der auch mal einen Körper mit der blossen Hand auf, meistens allerdings begnügt man sich mit ein paar sichtbaren Kratzern oder der Ansicht danach. Für Splatterfreaks ist das zu dürftig, während unheimliche Atmosphäre auch nicht so recht aufkommen will. Die miesen Darsteller verhindern da einiges, Hugo Stieglitz kann da auch nichts mehr retten. Die Figur des Devlon wurde dann schließlich offensichtlich noch ein wenig an die von Stieglitz in "Man Eater" optisch angepasst, außer schlechten Klauereien ist in diesem B-Movie nichts zu vermelden. Warum dieser harmlose Film hier unter Splatter eingeordnet ist, ist schleierhaft, die Morde befinden sich alle auf mittlerem Slasherniveau, mehr jedoch nicht. Dazu gesellen sich stümperhafte, bisweilen unfreiwillig komische Handgreiflichkeiten mit den Zombies, allerdings führen auch die nie zu Splatterexzessen. Statt dessen lernen wir, dass die Polizei in Mexiko noch von Telefonzellen aus kommuniziert und dass die Kinder, die schließlich von den albernen Beamten gesucht werden, wie Gegenstände vorgeführt und wenn es die falschen sind, augenblicklich wieder abgeführt werden. Ulkig ist auch die Idee, die Zombies mit einem Kreuz in der Hand zu bannen (war das nicht eigentlich bei Vampiren?), besonders, wenn man auf einem Friedhof umringt von Kreuzen steht. Na ja. das kann ja mal passieren angesichts des regen Treibens auf dem Friedhof, das trotzdem weder zu Spannung noch zu Schaudern führt.
Fazit: Unentschlossener Mix, der fast auf ganzer Linie versagt. Die paar unfreiwilligen Lacher machen diesen Streifen nicht sehenswert. 3/10 Punkten