Review

Mexikanische Horrorfilme sind ja häufig nur mit Vorsicht zu genießen, dieser macht da keine Ausnahme. Das Hauptproblem des Films ist das Drehbuch, das keine klare Linie verfolgt. Es beginnt als Psycho-Killer-auf-der-Jagd, wechselt dann zu wir-murmeln-Beschwörungsformeln-aus-alten-Büchern im Evil Dead-Stil kombiniert mit kreativem Abschlachten von Twens a' la Freitag der 13. Der Rest ist dann 'Fünf Freunde und die Nacht der lebenden Toten'. Das Ganze ist weder Fisch noch Fleisch. Besonders unlogisch: die gegen Ende auftauchenden Zombies weichen zurück wenn man ihnen ein Kreuz zeigt, auf dem Friedhof, der voller kreuzförmiger Grabsteine steht, können sie sich aber unbeschwert frei bewegen. Die Darsteller sind bestenfalls mittelmäßig, was durch die deutsche Synchronisation noch verschlimmert wird. Von der technischen Seite gibt es kaum etwas zu bemängeln, die Effekte sind gut gemacht wenn auch simpel nach dem vorher/nachher-Prinzip gestrickt.

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