Dies hier ist ein mexikanischer Beitrag zur Zombiewelle,die zum Zeitpunkt seines Erscheinen jedoch schon längst wieder abgeebt war.
Naja der Begriff Zombies ist hier relativ zu sehen,natürlich treiben sich hier einige der Beiß und Fressfreunde herum,doch es geht niemals in eine derbe Blut und Eingweide Suhlerei wie sie bei den italienischen Vorbildern gang und gäbe waren,über;geschweige das wir es hier mit einem Streifen ebensolchem Kalibers haben.
Vielmehr handelt es sich um eine klassische "In einem alten Haus hat mal ein böser Onkel gewohnt,und dabei
allerlei Schreckliches angestellt" Geschichte.
Dieser Herr,ein Schwarzmagier namens Devlon,hat auch mal eben eine staatliche Anzahl von Morden auf dem Buckel,so das die Staatsgewalt mit dem Unhold kurzen Prozess macht,als dieser bei frisch ertappter Tat Widerstand leistet.
Kurze Zeit später beratschlagt eine Clique mexikanischer Jungprotzer,wie man das kommende Wochenende denn gestalten wolle.
Der verwegene (und unter einem Vorwand schon vorher festgelegter) Vorschlag,die Sau in der alten,verfallenen Behausung Devlons rauszulassen stößt zwar bei den Mädels auf heftigen Widerstand,lassen sich aber dennoch breitschlagen.
Die Horrorhaus Sause gestaltet sich jedoch lediglich als ein laues Lüftchen,so kommt es wie gerufen,das einer der Typen Devlon altes Buch mit okkulten Ritualformeln entdeckt,und mal eben ganz locker vorschlägt,diesen aus dem örtlichen Leichenschauhaus zu entwenden,um ihn wieder zum Leben erwachen lassen.
Der Protest der Mädels wird erneut erfolgreich abgeschmettert,so das man zur Tat schreitet.
Kaum hat die Chose jedoch Erfolg,zeigt sich der wieder unter den Lebenden weilende Hexer von seiner dankbarsten Seite und dezimiert die Truppe mal eben nach und nach.
Kurz darauf findet sich eine Rasselbande von Minderjährigen,die zuvor durch eine misslungenen Mutprobe aufgeschreckt,in dem Haus ein.
Dummerweise hat das Ritual nicht nur Devlon,sondern auch die etlichen Toten,die auf dem angrenzenden Friedhof (wo die Zeremonie auch stattfand) ruhten,wiederbelebt.
Doch die Hosenmätze schlagen sich wacker,im Gegensatz zu ihren älteren Voreintreffer.
Unterstützung bekommen sie dabei später von einem Psychologen,der sich schon lange mit Devlon beschäftigt (und der von Hugo Stiglitz gespielt wird,bekannt aus der Trashgurke "Großangriff der Zombies").
Dieser zeigt auch mal gleich,das man Zombies sogar durchaus mit Kreuzen zu Leibe rücken kann.
Großartig spektakuläre Splattereinlagen kann man hier,wie schon eingangs erwähnt,nicht erwarten,der Film setzt mehr auf Atmosphäre (die schon im Vorspann mit Sturm,Wolfsgeheul u.a. stimmig aufgebaut wird),die ich als durchaus gelungen empfinde.
Generell ist die Ausrichtung mehr auf alte Jess Franco/Amando de Ossorio Schoten ausgerichtet als auf die derben Italokracher Ende der 70iger,Anfang der 80iger.