Junge verwirrte Frau, die ihren Vater ermordet hat, flieht aus der Psychiatrie, um bei einem alten einsamen Kautz unterzukommen, der unliebsame Menschen an die Schweine verfüttert...
Auch Marc Lawrence war mal ein vielbeschäftigter Schauspieler. Doch im Gegensatz zu einem durchaus glorreichem Alleingang wie etwa dem von Joe Spinell und "Maniac" ging in diesem Falle leider so ziemlich alles schief. Dabei wäre "Pigs" gerne die psychedelische Version von "Psycho" geworden, ist jedoch nur eine Grindhouse-Schlaftablette mit halbwegs prominentem Hauptdarsteller.
Verwackelte oder hysterische Bilder mit Großaufnahmen von Schweinerüsseln machen noch lange keine Zustand der Demenz deutlich, wenn der Film sowohl in der Kür als auch der Pflicht versagt, um dem Zuschauer nicht mal ansatzweise passables Horrorkino zu bieten. Auch als hippie´esques Psychogramm taugt diese Grade-Z-Produktion kaum was, geht die hauchdünne Story doch im Nu in völliger Langweile und absoluter Ereignislosigkeit unter. Fast schon könnte von einem Ferientag auf dem Bauernhof die Rede sein, hätte man aufgrund der zahlreichen Alternativtitel nicht doch noch versucht zu retten, was noch zu retten ist. So wird vom "Exorzismus" über die "Folterkammer" bis hin zur "Horrorfarm" allerhand versprochen, jedoch nichts davon eingehalten.
Fazit: Kein Tierhorror, kein TCM-Vorläufer und auch kein Psychotronic-Schocker, sondern einfach nur Käse der besonders billigen Art. Tobe Hoopers "Blutrausch" ist beispielsweise um Klassen besser. 3 von 10 Punkten.