Review

Ein weitere großer Sicko im Doku-Bereich. Es wird die wahre Geschichte erzählt in einem japanischen Gefangenenlager, wo Chinesen auf brutalste Art und Weise umgebracht werden.

Zur Story ist eigentlich nicht viel zu sagen. Teilweise geht es um eine Gruppe japanischer Kinder, welcher man bei ihrer "Ausbildung" zusehen darf, wie sie zu einer Art Kampfmaschiene gegen die Chinesen werden. Ein anderer Teil dreht sich um den japanischen General Dr. Jira Ishii, der diverse Foltermethoden an Chinesen ausprobiert. Dem Betrachter wird sofort klar, dass Dr. Ishii nur aus puren Sadismus handelt, während der Sicherheitschef Takamura an den "wissenschaftlichen Nutzen" dieser Methoden glaubt.

Der Film ist teilweise wirklich ein Heuler. Welche Bilder hier teilweise dem Betrachter um die Ohren gehauen werden, ist schon wirklich unglaublich hart und brutal. Eine positive Figur gibt es nicht, außer einen kleinen Jungen, aber seht selbst, was passiert. Die F/X sind teilweise bemerkenswert real und verfehlen ihre Wirkung nicht. Obwohl man Men behind the Sun nicht als Splatterfilm auffassen sollte, denn so viel gesplattert wird eigentlich nicht, nur a) was man sieht reicht locker und b) schon allein der ganze Umgang mit den Chinesen ist brutal genug. Diesen General Ishii könnte man dauern in die Fresse hauen, da er nicht nur ein Sadist ist sondern auch noch ein geiler Bock. So, genug aufgeregt, dass macht den Film sicherlich auch so interessant. Aber nur für den. der es vertragen kann.

Fazit: Mehr ein Dokumenatationsfilm der ganz brutalen Art, sicher nicht für jeden, aber als Schund darf man sowas nicht betrachten.

Details