Review

Im Jahre 1945 werden in dem japanischen Konzentrationslager 731 grausame Experimente an chinesischen Gefangenen vorgenommen. Die Japaner bezwecken, eine bakterielle Waffe zu entwickeln, um im Krieg gegen die Chinesen noch eine Chance zu haben. Im besagten Konzentrationslager werden nebenbei Kinder zu skrupellosen Soldaten erzogen.

Dieses Kriegsdrama beruht auf einer wahren Begebenheit und glänzt zwar nicht gerade durch inszenatorische Finesse, stellt die unmenschlichen Gräueltaten der Japaner aber schonungslos und unbeschönigend dar, wodurch es sich doch einige Aufmerksamkeit verdient. Der Film wird oft als einer der härtesten der Welt bezeichnet und angeblich wird in einer Szene eine echte Kinderleiche seziert, darüber hinaus soll der Film Tiersnuff enthalten. Ich möchte mich zu den Gerüchten nicht näher äußern, aber so übermäßig hart fand ich den Film eigentlich nicht – er war eben so brutal, wie er sein muss, um seine brisante Thematik angemessen zu behandeln und es hat auf mich nicht den Eindruck gemacht, als wäre der Film nur aus Lust an der Darstellung von Gewalttaten entstanden. Somit handelt es sich insgesamt um einen eindringlichen Lagerfilm; im Grunde lobenswerte Geschichtsverarbeitung, die zum Teil auch durchaus schockiert und aufgrund ihres extremen und realen Inhalts auf jeden Fall beachtet werden sollte.

Details