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Sektenführer Paul macht seine willigen Jünger glauben, er sei der neue Messias, der ihnen das absolute Heil bringen wird und sie in die unendlich weiten Gefilde der Glückseligkeit führen wird. Mitglieder die Zweifel hegen und versuchen die Sekte zu verlassen, werden kurzerhand beseitigt. So kommt natürlich bald die Polizei ins Spiel und buchtet den Sektenführer Paul für 15 Jahre ein. Als er dann wieder aus dem Knast rauskommt kehrt er sofort zurück an seine alte Wirkungsstätte und rächt sich an allen möglichen Leuten. Behilflich dabei ist ihm der Rest seiner damaligen Gefolgschaft, ganz besonders aber sein Leibeigener Igor, der ihm aus unerfindlichen Gründen immer noch hörig zu sein scheint.
"Igor and the Lunatics" ist ein typisches, kleines Troma-Trash Filmchen das wohl niemanden, der ein bisschen mehr als "Scream" gesehen hat, zu beeindrucken oder gar schockieren vermag. Um zu Beeindrucken ist der Film mit viel zu schlechten Schauspielern viel zu schlecht gemacht und um zu schockieren ist er viel zu harmlos. Man muss sich vor Augen halten, das nicht Ottonormalverbraucher sich einen solchen Streifen anschaut, sondern meist der Horrorfreak der auf diese Sparte spezialisiert ist. Diesem aber, ringt dieser Film höchstens noch ein müdes Lächeln oder Gähnen ab. Interessant allerhöchstens für Troma-Fans, alle anderen werden das Ende kaum sehen, weil sie vorher abgeschaltet haben oder eingeschlafen sind.

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