John Carpenter ließ es sich also nicht nehmen und drehte zu seinen "Vampires" noch ein Sequel - und was für eins.
Hat mich schon der erste nicht ganz überzeugen können, ist "Vampires: Los Muertos" nun wirklich eine Schande für JC. Von Anfang an, kann man sich dem Eindruck einfach nicht erwehren, dass das Ding mal schnell in einer Woche runtergekurpelt, schnell verpackt und dann ab zur Direct-to-video - Veröffentlichung geschickt wurde. Eine gute Story oder gar Spannung sucht man umsonst - es gibt sie nicht. Dazu kommen dann noch haarsträubende Fehler und Lücken in der kargen Handlung vor, dass es nur rauscht. Die Schauspieler setzen dem ganzen Schlammasel noch die Krone auf. Unser einsamer Vampir-Jäger-Cowboy wird verkörpert von Jon Bon Jovi ! Was hat sich der Carpenter wohl davon versprochen???? Ein schauspielerische Meisterleistung wohl nicht.
Der Rest der Darstellerriege hat immerhin durchschnittliches Soap-Niveau.
Das einzige das "Vampires: Los Muertos" erträglich macht, ist der relativ hohe Blutgehalt für eine 16er. Auch wenn die Effekte ziemlich unterschiedlich in ihrer Qualität geworden sind. Aber man gibt sich ja bei so einer Gurke schon mit Quantität statt Qualität zufrieden.
Ich vergebe mal 2/10 Punkten. Die zwei bekommt der Streifen, für Blut und dafür, dass der Hauptdarsteller den Soundtrack nicht gesungen hat.