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Ein guter, wenn auch ungewöhnlicher Film. Beruf: Reporter hat eine sehr langsame, vor allem auf Atmosphäre aufgebaute Erzählweise und fächert einen zwar ruhigen aber doch recht komplexen Handlungsverlauf auf, der sich von den Fesseln normaler erzählerischen Strukturen befreit und sich, ja, schon in Wohlgefallen auflöst. Ein wirklich interessanter Beitrag mit sehr vielen schönen Schauplätzen, sehr interessanten Charakterzügen, aber auch eine gewisse Langatmigkeit, der man gewachsen sein muss. Ich als Hibbeliger musste den Film immer mal wieder unterbrechen, um irgendetwas nebenher zu machen. Aber die Stimmung passt. Tolle Geschichte. Mutige Erzählstruktur. Man sollte aber Zeit mitbringen, die frisst der Film nämlich enorm. Durch die langsame Erzählweise kommt mir der Film vor, als ginge er über 3 Stunden.