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Priester Luke versteckt unter seinem Talar eine ganz miese Vergangenheit. Und die holt ihn jetzt ein. Noch vor wenigen Jahren verdingte er sich bei einer supergeheimen Killergang, die für die CIA die Drecksarbeit erledigt. Dyson, der Chef der Truppe, ist nun auf Lukes Spur gestoßen. Er will nicht nur Rache für Lukes Ausstieg, er ist auch scharf auf ein Tape, das der Verräter besitzt.

Sanctuary ist jetzt nicht der erwartete Actionkracher, wie die Besetzung und das FSK 18 Siegel vermuten lassen. Vielmehr geht es um den Aussteiger aus der supergeheimen Geheimorganisation, wie es dazu kam und was er nun logischerweise für Folgen über sich ergehen lassen muß. Die DAA nimmt seinen Austritt nicht wirklich sportlich fair auf, hat Luke doch eine Cassette mit brisantem Inhalt in seinem Besitz und so sendet das DAA seine Killer auf Luke´s Spuren.
Dieser wurde jedoch seit seinem 10. Lebensjahr zur Tötungsmaschine gedrillt und weiß sich sehr gut zu wehren. Es ist allerdings schade das die Macher die hervorragenden Martial Arts Fähigkeiten von Mark Dacascos kaum ausnutzten. Der Schwerpunkt liegt da doch auf den blutigen Schießereien, die allerdings auch nicht gerade zahlreich vorhanden sind.
Vielmehr wird der Zuschauer durch ständige Flashbacks in Verwirrung gebracht, die zwar Licht ins dunkle zu Luke´s Ausbildung und seiner Kündigung bringen, aber den Erzählflow reichlich zerhacken. Die Story ist jetzt auch nicht gerade die neueste und auch die Darsteller lassen Wünsche offen, so daß man bei Sanctuary ohne schlechtem Gewissen von einem Durchschnittswerk sprechen kann.
5/10

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