Alle Kurzkommentare


5

Es ist eigentlich nicht viel verkehrt mit DAMAGE. Er zeigt nur halt überdeutlich auf, warum ein "Stone Cold" Steve Austin niemals so ein Actionstar wie sein Wrestlingkollege und ehemaliger Erzfeind im Ring Dwayne "The Rock" Johnson werden wird. Denn alternde raue Glatzköpfe gibt es in Hollywood bereits genug. Ich frage mich auch immer, warum so viele Ex-Wrestler in ihren Filmen kein Wrestling zeigen und sich lieber in Hühnerkäfigen balgen. Vielleicht weil Ultimate Fighting und speziell die UFC seit Jahren beliebter sind als die schrille Scheinwelt der WWE? Schade drum, denn besser (und vor allem viel abwechslungsreicher und spektakulärer) als die allzu schlicht choreografierten Kloppereien wäre das allemal. Als Gegenpol zur Story um den aufsteigenden Fighter und dessen ruppige Keilereien gibt es hier noch ein schmalziges Drama rund um Schuldgefühle. Fazit: Brutal, aber sonst nur Mittelmaß.

6

"Damage" ist ein zweischneidiges Schwert. Zum einen gibt es hier massiges Haudraufgekloppe mit Schwergewichten bei denen überwiegend die Fäuste zum Einsatz kommen und dem ganzen so eher dem Stempel Brachial-Schlägerei aufdrücken, zum anderen will der Film dem Zuschauer ein klischeeüberladenes Hollywood-Drama mit Happy-End verkaufen. Was natürlich nur bedingt funktioniert, da beides eigentlich so gut zusammen passt wie kuchenbacken mit Arschbacken. Einzig Steve Austin rettet dieses Martial Arts Werk. Zwar ist er alles andere als ein Charakterdarsteller, jedoch vermittelt der große dicke Glanzkopf einen sympathischen Charakter der es schafft den Zuschauer bei der Stange zu halten. Für Anhänger dieses Genres durchaus mal ein Blick wert auch wenn es hier nichts Neues von der Front zu berichten gibt. Austin-Fans werden sich Damage sowieso ins Regal stellen.

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