„For the birds“ist ein gelungenes Schmankerl von Pixar,eine Art Vorfilm zu „Monster AG“,der 2002 einen Oscar für den besten animierten Kurzfilm bekam.
Innerhalb von drei Minuten wird eine Geschichte über Gruppendynamik und Gerechtigkeit erzählt:
Auf einer Telegraphenmastleitung treffen nach und nach mehrere Vögel ein,die sich gegenseitig piesacken.Da gesellt sich ein wesentlich größerer Vogel direkt in ihre Mitte,woraufhin man den Eindringling loswerden will,was peinliche Konsequenzen haben wird.
Eine treffende Parabel zum menschlichen Verhalten innerhalb einer Gruppe.Untereinander kann man sich nicht leiden,aber wehe es kommt ein Außenstehender hinzu.In diesem Fall wird die Feindseligkeit der Gruppe bestraft und so freut man sich am Ende mit dem Sympathieträger.
Die Animation ist toll gelungen,denn mit wenigen Gesten und Augenbewegungen wurden den Vögeln direkt Charaktereigenschaften,ja sogar Typen zugeordnet.Wir sehen einen Proll und ein Sensibelchen,sowie den Schüchternen(fiepst höher-Es wird eigentlich nur gefiepst,obgleich ich meine,bei dem großen Vogel ein kurzes „Hallo“herauszuhören).
Musikalisch untermalt wird der Spaß von einer beschwingten Musik,die ein wenig an den Charleston der 20ger erinnert.
Ein feiner Happen für zwischendurch,witzig animiert und mit einer zufrieden stellenden Aussage versehen.
8 von 10 Punkten