Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 28.10.2012

Intimes und dicht erzähltes Beziehungsdrama, bei dem eine (von Natalie Portman mal wieder souverän gespielte) junge Frau im Mittelpunkt steht, die anhand ihres Stiefsohns den Verlust des eigenen Babys verarbeiten muss. Klingt bedrückend und unangenehm genug, um sich nicht damit auseinandersetzen zu wollen, bildet aber ein durchaus interessantes psychologisches Profil der Hauptfigur, deren Schwächen und Stärken sich dem Zuschauer weitestgehend erschließen. Lediglich einige der Nebenfiguren, darunter vor allem der Vater des gestorbenen Kindes und des Stiefsohnes sowie dessen Ex-Frau, unterliegen etwas zu sehr gängigen Idealtypen (er der fehlerlose und psychologisch immer korrekt handelnde Gutmensch, sie die biestige Schachtel).

*weitere Informationen: siehe Profil

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