Review

Der Tote im Spreewald ist Daniel Bartko. Was zunächst wie ein Unfall aussieht entpuppt sich als Mord. War es wegen seiner sorbischen Herkunft, der er zu entkommen versucht hat? War es Eifersucht wegen seiner polnischen Geliebten Maria oder Pelztierjäger? Kommissar Krüger ermittelt und fördert weiteres zu Tage…
 
Der Film wird in Rückblenden erzählt, manchmal weiß man nicht wann was geschehen ist. Der hervorragende psychologische Tiefgang der ersten Hälfte des Films weicht der etwas gezogenen Auflösung des Mordfalles. Die Schauspieler Christian Redl als Kommissar Krüger und Nadja Uhl als Tanja machen den Film sehenswert, die anderen Schauspieler Hinnerk Schönemann als Daniel Bartko oder Anne Ratte-Polle als polnische Geliebte Maria sind zwar nicht schlecht aber es fehlte etwas an glaubhafter Emotionalität.
Regisseur von Castelberg gelang mit dem Ablauf ein guter Thriller mit mehreren Tätermöglichkeiten und auch die Auflösung ist gelungen. Der Film war mäßig spannend aber die Atmosphäre machte ihn sehenswert. Ich habe mich gut unterhalten. (8/10)

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