Man glaubt zuerst einer vergessenen Horrorfilm-Perle aus den 1970ern beizuwohnen.
Im Laufe der Handlung muss man allerdings sehr rasch feststellen, dass dem leider nicht so ist.
Der Vorläufer des heutigen Slasherfilms entpuppt sich als zäher und langatmiger Langweiler. Da helfen auch die nett anzusehenden Schauspielerinnen nicht weiter, die sich immer wieder entkleiden, um wohl das "Flesh" im Titel zu präsentieren. Der Mörder ist schnell klar, doch das Warum nicht. Wer bis zum Ende durchhält, bekommt dann noch eine Schlüsselszene mit Aufklärung geliefert. Diese Szene wurde - warum auch immer - in 3D gedreht. Also, wer noch eine verstaubten Grün/Rot-Brille hat, kann die gerne mal versuchen. Sehenswerte Effekte bleiben außen vor. Und ein vorbeihuschender nackter Jüngling ist für mich kein Schauwert in 3D.
Das im Titel erwähnte "Blut" wird so dezent eingesetzt wie in einem alten farbigen Edgar Wallace-Film aus den 70ern, nur dass diese inhaltlich und schauspielerisch um Klassen besser sind als diese verstaubte Schnarchtüte.
Der Film und seine dämliche Auflösung sind Zeitverschwendung.