Zu diesem Film fällt mir nur eines ein: Hmmmkaaaaay....... ???
Silvester 1969. Das Lesben-Pärchen Brooke und Rhea befindet sich auf einer Party in den Hollywood Hills. Der Schauspieler Warren James macht sich mit seinen nicht sonderlich intelligenten, aber dafür vor arroganter Selbstüberschätzung triefenden Sprüchen nur mäßig bei den beiden Damen beliebt und zieht schließlich weiter. Als Brooke ihn dabei überrascht wie er eine junge Frau zum Sex zwingen will ersticht sie ihn mit einer Haarnadel. Auf der Heimfahrt diskutieren die beiden den Vorfall und überfahren dabei auch noch ein unschuldiges Opossum, was Brooke schließlich vollendst zur Verzweiflung bringt.
Plötzlich wird Brooke von einer unbekannten Macht getötet, die sich kurz darauf als "Gott" darstellt. Gott ist in dieser Geschichte eine attraktive Frau und will dass Rhea, da sie ein "goldenes Herz" hat, gegen das Böse in der Welt kämpfen soll ( "Töten um zu leben" - was für eine idiotische Aussage!!!) um dafür mit dem ewigen Leben belohnt zu werden. Rhea bettelt um das Leben Ihrer Freundin und so kommte es, dass sie und Brooke von "Gott" für 40 Jahre in der Wüste in Tiefschlaf versetzt werden, aus dem sie zu Silvester des Jahres 2009 als Vampire wieder aufwachen.
Während Rhea sich an ihren Auftrag halten will, fängt Brooke an aus Spass und Blutdurst wahllos Menschen zu töten.....
Grundsätzlich ist gegen die Story und auch die Grindhouse-ähnliche Optik rein gar nichts einzuwenden. Die Mädels sind recht hübsch und sehen in den Sommer-Klamotten auch ganz lecker aus, jedoch macht die konfuse Story und der eklatante Mangel an "echter" Action vieles wieder kaputt. Rhea ist weniger damit beschäftigt das Böse auszurotten, sondern mehr damit ihre Freundin von Morden an unschuldigen Leuten abzuhalten und sie an ihren "Aufrag" zu erinnern. Mutmaßlich gewollte Komik ist auch vertreten, welche zB in der Figur eines liliputanischen Polizisten zum Ausdruck kommt.
Doch meine Hoffnung, dass das hübsche Lesben-Pärchen eine paar böse Ärsche versohlt wurde massiv enttäuscht. Stattdessen richten sie ihre Kräfte auch gegen sich selbst und Brooke erwürgt Rhea im Zweikampf. Sie nimmt ausserdem einen Angestellten einer Raststätte als Geisel und tötet mehrere Menschen (darunter auch zwei Polizisten). Rhea wird schließlich von "Gott" wieder zum Leben erweckt und mit neuer Energie angefüllt, um ihre mörderische Freundin aufzuhalten.
Ehe man sich versieht sind die 82 Minuten Netto-Spielzeit um und was bleibt ist nur ein staunendes "Hmmmmmkaaaaay???".
Und? Das war´s also, oder was?
Jep, richtig geraten. Das war´s.
Kommen wir zur Bewertung:
Positiv