Diesen Film hab ich schon damals im Kino gesehen und finde ihn auch nach mehreren Sichtungen immer noch ganz gut. Allerdings sollte erwähnt werden, dass man die gängigen Teenie-Horrorfilme der Neuzeit kennen sollte, um die darauf bezogenen Gags zu verstehen. Und da diese teilweise recht flach sind, schadet es auch nicht, wenn man sich den Film nicht nüchtern ansieht. Natürlich wird es auch Leute geben, die den Film so oder so einfach nur blöd finden, aber ich kann mich z.B. herrlich über Doofy und die Wayans-Brüder amüsieren.
Die Handlung ist dieselbe wie bei Wes Cravens „Scream“ und wird zusätzlich durch Zitate aus anderen Filmen angereichert. Einige sind gelungen, z.B. die Unfallszene aus „Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast“ oder die Kinoszene aus „Scream 2“, andere nicht (die „Blair Witch Project“-Szene). Überhaupt gibt es einige Gags, die meiner Meinung nach nicht zünden (Buffys Tod oder das Verstecksspiel des Killers in Cindys Haus), auch wenn sie bemüht sind, die Klischees von klassischen Horrorfilmen aufzubrechen. Hier soll lustig sein, was in ernsthaften Vertretern dieses Genres manchmal nervt, aber diese Hauruck-Methode wirkt leider nicht selten kontraproduktiv.
Außerdem ist es nicht gelungen, die hohe Gagrate der ersten halben Stunde über die volle Länge zu halten. Auch wäre hier und da etwas tiefsinnigerer Humor angebracht gewesen. Trotzdem ist „Scary Movie“ bei weitem keine schlechte Wahl für einen lustigen Filmabend.
7 / 10