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Filmparodien sind ja immer so eine Sache, entweder man kennt die Originale und freut sich ob der dargebotenen Verarsche, oder man geht mit einem Achselzucken wieder aus dem Kino. Bei Scary Movie ist die ganze Angelegenheit etwas durchwachsen ausgefallen, denn auch der Horror-Insider wird sich fragen, ob sich das hier eines erneuten Anschauens eigentlich lohnt.

Auch wenn hier eigentlich diverse Horrorfilme durch den Kakao gezogen werden, so bildet das Grundgerüst Wes Cravens „Scream" und hier ist bereits das größte Manko des Filmes. Denn wenn einige es vielleicht nicht ganz bemerkt haben sollten: Bereits das Original des Vaters von Schlitzer-Freddie ist bereits ein ordentlicher Seitenhieb auf die Teenie-Slasher-Fraktion gewesen, die bevorzugt in den 80ern in hintersten Vidothekenregalen um ihre Daseinsberechtigung rangen. Nur war Craven nicht auf Witzigkeit aus, sondern überzog recht effektvoll in der Darbietung seiner Horrorvorstellung.

Warum also eine Parodie der Parodie? Deshalb wirkt „Scary Movie" auch auf mich recht wenig originell. Dazu kommen recht deftige Frivolitäten, die besser in der fünften oder sechsten Fortsetzung von American Pie aufgehoben wären, d.h. selbst Erstklässler würden hier keinen Lachanfall bekommen.

Fazit: Insgesamt leider recht mittelmäßige Parodie und damit ziemlich überflüssig. Ein paar gelungene Gags sind drin, ich gebe für jeden einen Punkt (5/10).

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