Vorurteile, Mutationen, Gut gegen Böse, Superhelden die die Welt braucht.
X-MEN unterhält, im Gegensatz zu vielen anderen Comics, nicht mit einem Superhelden sondern vielen verschiedenen mit einer jeweils eigenen Superkraft. Manch einer kann durch Türen und Wände laufen, nächster beschwört einen Schneesturm herbei, andere können Metall beeinflussen, sich verwandeln, die Kräfte anderer imitieren usw. Somit ergibt sich eine große Vielfalt der Darstellung dieser Kräfte.
Und diese Darstellung sind wohl das große plus. Denn wie für Comicverfilmungen mittlerweile üblich spielen die Effekte einen großen Faktor. Diese sehen für die damaligen Verhältnisse gut aus, nicht außerordentlich, aber ansehlich. Allzu viele Spielereien und Zerstörungen gibt es sowieso nicht, da unsere guten Jungs und Mädels schließlich Frieden und Einigkeit anstreben.
Leider ist das meinerseits als Manko anzumerken. Zu strikt, zu linear und zäh entfaltet sich die Story. Was hätte man nicht alles aus diesen Fähigkeiten herausholen und verböllern können. Ich muss anmerken, dass ich die Comics nicht kenne, somit keine Vorstellungen hatte. Vermutlich habe ich zuviel Action und mehr Feuerwerk erwartet. Dieses ist auch vorhanden allerdings eher in kleinerem Rahmen als vergleichsweise der Spiderman-Reihe.
Die X-MEN haben wohl insbesondere Hugh Jackman als Wolverine auf das Sprungbrett des großen Mainstream-Kinos geholfen. Seine Leistung in der Darstellung seines Charakters ist erstaunlich, nicht nur im ersten Teil der Trilogie. Da kommen sämtliche anderen Schauspieler nicht gegen an und versinken ein wenig, obwohl sie für die Rollen gut getroffen sind.
Vermutlich sind die X-MEN einfach nicht meine Sache. Ich hatte alle drei Teile aus Neugierde und den interessanten Trailern gesehen, konnte aber keinem wirklich etwas abfinden.
3 / 10