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Als ich im Kino war, rannten alle in ein Drama im Nachbarsaal und das intellektuelle Publikum schaute uns "Sexy Beast"-Kinogänger an, wie Zuschauer eines Gewaltpornos. "Mein Film hat mehr Preise bekommen als Ihr Pseudo-Autoren-Film" entgegnete ich damals. Und in der Tat - auch künstlerisch ist dieser Film ein Juwel. Zu sperrig für den normalen Thriller-Vielseher, präsentiert dieses Filmjuwel eine einfache Geschichte in einem visuell und darstellerisch betörendem Bilderrausch. Die wenigen Gewaltszenen sind von ausserordentlicher emotionaler Kraft und Ben Kingsley geht wohl in die Filmgeschichte ein als einer der grössten Psychopathen aller Zeiten. Aber Vorsicht: Dieser Film ist nur was für Cineasten. Wer einen normalen Krimi erwartet, wird enttäuscht werden. Die Besonderheit dieses Films ist der eigenwillige Inszenierungsstil, der mich zumindest beeindruckt hat.
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Endlich wieder mal ein Film abseits des Mainstream, abseits der bekannten Muster. Dieser Film ist einfach etwas anders. Total befremdliche Bildkompositionen, geniale Texte, perfekte besetzte Rollen und die geniale, fast immer in Bewegung bleibende Kamera machen diesen Film zu einem Lichtblick im Thriller - Einheitsbrei. Als Thriller - Fan unbedingt ansehen. 10 / 10 Punkten
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Sexy Beast ist ein Film der den Guy Ritchie Filmen am nächsten kommt. Jedoch ist die Story hier mehr auf die 2 Hauptakteure beschränkt. Vor allem „Gandhi“ Ben Kingsley spielt hier wohl seine allerbeste Rolle als psychopatischer Gangster. Mir gefiel der Film bis zu der Szene wo Ray Winstone nach London reist exzellent, doch dann ging es ein paar Klassen bergab, weil es dann an Innovation gefehlt hat. Insgesamt aber dennoch ein toller Film der aus dem üblichen Einheitsbrei herausragt. Die Referenz bleibt ihm jedoch durch das Ende verwehrt. So ergibt sich als Gesamtnote 8/10