Alle Kurzkommentare


0

Odyssee eines geistig zurückgebliebenen 35-jährigen, der, nachdem er von seiner Mutter sein ganzes Leben in einem Kellerloch festgehalten und sexuell missbraucht wurde, diese "aus Versehen" tötet und die wirkliche Welt kennenlernt. Stellenweise etwas überfrachtet, über das Ziel hinausgeschossen und mit drastischen Mitteln nicht sparend, schafft es der Film dennoch, in seinen besten Momenten eine zutiefst humanistische Botschaft zu vermitteln: Behinderten Menschen ist ein glückliches und erfülltes Dasein möglich, wenn sie denn von ihren Mitmenschen für voll genommen und mit Respekt behandelt werden. Ein Independent-Forrest Gump, zwar nicht ohne Pathos, aber eindeutig mit mehr Substanz, als der aus Hollywood.

10

....Zum ersten Mal habe ich diesen Film vor ein paar Jahren nachts im WDR gesehen, ich dachte, ich sehe nicht recht (leider vergass ich in der Fernsehzeitschrift nachzulesen, wie er heisst). Jahre vergingen, und ich glaubte schon fast, das ich das alles nur geträumt haben könnte. Dann erzählte mir ein Freund von diesem Film, er konnte mir auch den Namen sagen und ich sah ihn mir im Original (endlich) nochmal an. Zu Sagen ist: DIESER FILM IST KEINE LEICHTE KOST, der erste Storyteil in der Behausung der Hauptrolle ist dermassen düster, skurill, abgedreht, brutal, krank, und das alles mit einer Trockenheit, die ihresgleichen sucht, und er ist SEHR zu empfehlen.

Kritik verlinken oder schreiben
Details
Ähnliche Filme