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Die Geschichte von "Hollow Man - Unsichtbare Gefahr" ist nicht neu. Wieder geht es um einen Wissenschaftler (Sebastian), der unsichtbar wird und beginnt langsam durchzudrehen. Die Betonung liegt hier auf langsam und so braucht der Film auch einige Zeit um in Fahrt zu kommen. Allerdings gelingt es dem Streifen seine Spannung unaufhörlich zu steigern. Nach ungefähr der Hälfte des Filmes hat diese ihren Höhepunkt erreicht und wird auch beibehalten. Die Mannschaft um Sebastian wird langsam dezimiert, da niemand von dem Geheimnis erfahren soll.

Sehenswert sind vor allem die brillianten Spezialeffekte im Film. Der Unsichtbare ist hier nicht nur einfach nicht zu sehen, sondern ist hier auch im Wasser oder im Rauch zu erkennen. Selbst Gesichtszüge kann man hier gut nachvollziehen. Auch der Übergang zur Unsichbarkeit wurde toll in Szene gesetzt.

Aber wie alle Filme um Unsichtbare hat auch dieser Film ein entscheidendes Detail außer acht gelassen. Wenn man unsichtbar ist, müsste man eigentlich blind sein! Denn die Lichtstrahlen werden ja nicht an der Netzhaut reflektiert.

Die erste Hälfte des Filmes hat zwar einige Längen, kann aber auf Grund einiger humorvoller Szenen und der tollen Spezialeffekte immer noch ganz gut unterhalten, so dass Langeweile nicht aufkommt. "Hollow Man" ist trotz einiger Schwächen auf jeden Fall mal einen Blick wert.
7 Punkte

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