Review

Der Film beginnt als ziemlich lange Pseudodokumentation, die ich als Parodie empfand und inhaltlich an "Independance day" und "Starship Troopers" erinnert bzw. stark entlehnt. Deutlich intelligenter - diese Latte ist aber wohl leicht zu überspringen, aber doch mit zahllosen Logiklücken und wegen der sehr schnell wechselnden Kameraperspektive - wenn auch nicht so amateurhaft wie in "Blairwitch Project" -kommt man nicht dazu sich genauer Gedanken zu machen, was der Film eigentlich soll. Gestrandete Aliens in einem KZ artigen Zwischenlager, gefüttert von Katzenfutter, in Johannesburg, dem Inbegriff für Apartheit; im Widerstreit Moral und Waffenlobbyismus. Söldner/Soldaten versuchen den Schlüssel zur ausserirdischen Waffe zu entdecken.
Doch plötzlich werden Elemente aus dem Film "Die Fliege" adaptiert, bevor man die "Transformers" huldigt- wobei mir hier die Animationen sogar teilweise besser gefallen - und der Film in Hollywood-typischer Dauerballerei untergeht. Warum sich der Held vom Bürokraten zum Moralisten verwandelt ist nicht ganz klar, die Liebe zur Frau bzw. die Betroffenheit durch das eigene sehr unangenehme Schicksal oder Mifleid und -gefühl für die geschundenen insektoiden Kreaturen?
Wenn kümmert's? Ich weigere mich, darüber mehr Gedanken zu verschwenden. Ein unterhaltsamer Film, der über dem Durchschnitt liegt, aber auch nicht mehr. 7/10

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