Lange hat sich um Peter Jackson nichts getan und um so grösser war die Spannung und Erwartung der Fangemeinde, auf District 9. Der Trailer versprach vorab einen schnörkellosen Low Budget Sience Fiction Film im Dogma Stil(realistische Wackelkamera).
Die Story handelt von District 9, in dem Schwarze und Aliens zusammen leben in Slums, seit ihr Mutterschiff (der Aliens)die Erde erreicht hat und über Johannesburg stehen geblieben ist. Die Behörden versuchen die Aliens um zu siedeln und der Hauptcharakter des Films, Wikus van de Merwe,infiziert sich mit einem Virus der ihn zum Alien mutieren lässt.
Im Verlauf der Geschichte kommt es dazu das er gegen Ende, einem Shrimp- ( so werden die Aliens von den Menschen beschimpft) Vater und seinem Sohn, hilft, in das Mutterschiff zurück zu gelangen.
Der Film selber setzt am Anfang auf hohen Realismus, durch negative Charakerbeleuchtung der Menschen, der Protagonist hat einen schlechten Charakter, er ignoriert die Situation in den Slums, ist auf seine Sicherheit bedacht und es fehlt ihm an Mut zu handeln, was sich in den letzten zehn Minuten aber umkehrt, wo er den Aliens zu Hilfe kommt.
Ausserdem beginnt der Film mit vielen Schnitten und schwarz- weiss Kamera Aufnahmen, sowiel Laborvideos die kultig und Viedeospielmässig wirken.
Bis zum Ende wechselt die Stimmung von Thriller in das Actiongenre. Das Design der Aliens und Waffen, sowie die stimmungsvolle Nachrichten ähnlichen Betitelung der Geschehnisse, lässt District 9 in einem frischen Licht erscheinen.
Die Sozialkritik über die Situation der Menschen in Afrika, wird wohl leider an vielen Zuschauern vorbei rauschen. Meine Meinung ist, das Peter Jackson beweist, wer der wahre Nachfolger von Steven Spielberg ist. Zukünftige Filme werden sich an demAnspruch messen müssen, wie schlau hier Special Effects integriert wurden, eine dichte Atmosphäre aufgebaut wurde, verpackt in einer Kritik an soziales Verhalten der Menschheit.