Sehr gespannt, war ich auf den zweiten Film, der jungen Thai-Darstellerin Jija Yanin. Hat sie mich ihn ihren Debüt-Film "Chocolate", mit ihren fantastischen Martial Arts Fights sowas von beeindruckt, das ich voller Freude mir ihren zweiten Film anschaute. Ich muss sagen, das mich "Raging Phoenix" nicht enttäuscht hat. Der Film erschien hierzulande unter dem DVD-Titel "Fighting Beat 2". Zwar ist die Geschichte des Streifen recht interessant, aber doch ziemlich abstruse und auch unglaubwürdig, was die Motive der Jaguar-Bande anbelangt. Dafür können die gezeigten Kämpfe wieder sowas von überzeugen. Es war zwar etwas ungewöhnlich, die Mischung aus Hip Hop und Martial Arts zu sehen, die zusammen einen neuen Kampfstil ergeben soll, der sich Meyraiyuth nennt. Ach ja die Kämpfer müssen auch noch betrunken sein um diesen Kampfstil perfekt ausübern zu können. Sah alles ziemlich abgedreht aus, wenn sie dann kämpften, war aber mal wieder einzigartig perfekt choreographiert. Da machte das zuschauen Spaß, auch wenn ich doch normale Fights mehr schätze, war es mal was anderes. In manchen Szenen, erinnerte es halt an den guten alten Drunken Master. Jija Yanin zeigte auch wieder das sie wandlungsfähig ist. Sie hat mir als Darstellerin wieder sehr gut gefallen und auch in den Kämpfen zeigte sie wieder ihr einzigartiges Talent. Vor allem im Showdown, als gegen eine andere Kämpferin der Jaguar Bande antrat. Das war mal wieder vom feinsten, was man da geboten bekam. Wieder mal genial anzusehen, was sie so drauf hat. Da ist man schon gespannt, was da noch so kommt mit ihr an Filmen. Zwar war der Film an sich mit 2 Stunden Laufzeit doch arg zu lang geraten, da hätten man ihn ruhig etwas straffen können. Aber so richtig leerlauf, war jetzt nicht vorhanden. Im großen und ganzen hat mir Chocolate zwar doch deutlich besser gefallen, da die Story doch glaubwürdiger war und die Kämpfe bodenständiger und realistischer rüberkamen. Trotzdem kann ich den zweiten Film von Jija Yanin nur empfehlen, da er wieder geniale Martial-Arts Fights zu bieten hat und die Geschichte sich völlig unterscheidet von "Chocolate", also nicht einfach kopiert wurde, sondern man sich was neues hat einfallen lassen.