Review

„Hexenhaus“ist für eine Troma-Produktion eher überdurchschnittlich geraten und überrascht mit solider Gruselhausatmosphäre und einigen derben Splattereinlagen.

Eine Gruppe von Jugendlichen will eine heruntergekommene Villa renovieren,die einer von ihnen günstig erstanden hat.Doch mit Anbruch der Dunkelheit verschließen sich die Türen und Fenster,so dass es kein Entrinnen mehr gibt – eine Zombieoma wartet auf ihre ersten Opfer.

Ich war tatsächlich überrascht über die Ernsthaftigkeit des Streifens,der tromatypische Klamauk wurde komplett weggelassen und man bemüht sich mit Spannung und Atmosphäre den Zuschauer zu fesseln.Teilweise gelingt das auch gar nicht mal so schlecht,auch wenn die unterirdisch agierenden Darsteller nicht sonderlich bemüht wirken.
Je weniger Dialoge im Verlauf der Handlung geführt werden,umso mehr gewinnt diese auch an Spannung und kann mit einigen gut gemachten Splattereffekten aufwarten.Diese werden in schönen Varianten recht realistisch in Szene gesetzt.
Die deutsche Synchro ist nicht nur schlecht-immerhin tauchen einige bekannte „Europa“-Hörspielsprecher auf.
Größtes Problem ist sicherlich die Verkörperung der Zombieoma.Da hat man offensichtlich keine Omi im entsprechenden Alter gefunden,die den Blödsinn mitmachen wollte,so nahm man kurzerhand einen Typen und verpasste ihm eine billige Latexmaske.

Ansonsten ist der Streifen für einen anspruchslosen Partyabend geeignet,der nach einigen wackeligen Anläufen mit Erfolg auf Spannung und Splatter setzt.
6 von 10 Punkten

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