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Trotz einiger Längen ist dieser entfernt an LANGOLIERS erinnernde Monsterfilm sauber inszeniert und phasenweise spannend. Zum Glück wurde der häufigste Fehler, der bei seinen Genregenossen begangen wird, vermieden und die digitalen FX rund um die Kreaturen werden sparsam und gezielt eingesetzt. Diese Sorgfalt trägt viel zur Stimmung bei und setzt sich bei der realistischen Darstellung der Personen fort. Das ermöglicht eine kluge Auseinandersetzung mit schwierigen Themen wie Homophobie oder Neonazitum. Nur: Auch wenn die Szenen mit der Freundesclique am Lagerfeuer eine Stimmung der Ausweglosigkeit gut einfangen, so drängt sich einem doch die Frage auf, warum die Camper sich nicht noch stärker gegen die Ungeheuer wehren und nicht viel mehr ausprobieren, um sich zu retten. Schon mal was von brennenden Fackeln gehört?