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Nick O´Bannon (Bobby Campo) und Freundin Lori (Shantel VanSanten) befinden sich auf dem McKinley Speedway, um sich ein Autorennen anzusehen. Plötzlich hat Nick grausame Visionen von einem Unfall bei dem er und alle seine Freunde sterben. Aus panischer Angst verlässt er mit seinen Freunden und ein paar anderen Besuchern den Speedway. Kurz darauf passiert der Unfall wirklich. Erst einmal glücklich überlebt zu haben, ahnen sie noch nicht, dass sie die Pläne des Todes durchkreuzt haben. Der Tod holt sich nun seine Opfer in der Reihenfolge, wie sie auf dem Speedway hätten sterben sollen. Nick und Lori das Sterben aufzuhalten.

Regisseur David R. Ellis (Snakes on a Plane, Final Call) setzte schon "Final Destination 2" in Szene, seine Erfahrungen waren diesem überflüssigem Sequel auch schwer von Nutzen. Schon der Vorgänger enttäuschte und wirklich nur dank 3D macht "Final Destination 4" Spass. Immerhin konnte man Drehbuchautor Eric Bress (Final Destination 2, The Butterfly Effect) wieder gewinnen, ansonsten wäre es auch so ein Totalausfall geworden. Auch das dritte Sequel entpuppt sich als pures Plagiat. Am Anfang steht ein großer Unfall, eine bunt zusammengewürfelte Gruppe kann dem entrinnen, doch der Tod holt sich die Opfer zurück und zwar in der Reihenfolge, wie sie bei dem Unfall gestorben wären. Nick hat ständig Visionen, die den nächsten Todesfall andeuten, doch man muss erstmal die Reihenfolge komplettieren.

Immerhin ist "Final Destination 4" sehr kurz gehalten, spannende Szenen sind trotzdem rar gesäht. Kennt man einen, kennt man alle.Trotzdem gefallen die erneut kreativen Todesarten. Und dieses Sequel dürfte das mit Abstand blutigste sein. Die F/X sind größtenteils handemade, CGI ist trotzdem in einigen Szenen zu finden, aber auf ordentlichem Niveau. Wie bei den Vorgängern hat es besonders der Auftakt in sich und aufgrund der 3D Technik fühlt man sich, als wäre man mittendrin. Der anfängliche Unfall entwickelt sich zu einem wahren Inferno und dürfte wohl gleich den Höhepunkt darstellen. Ansonsten sorgt nur noch die Friseurszene für Grusel, der Rest ist total vorhersehbar. Und das kann man auch nicht mit derben Effekten kaschieren.

Auf Biegen und Brechen versuchen Nick und Lori die Opferkette zu unterbrechen, natürlich irrt man sich öfter in der Reihenfolge, so dass scheinbar gerettete Personen doch noch zu Schaden kommen. Dank der kurzen Laufzeit passiert ständig etwas, denn ansonsten wäre "Final Destination 4" auch noch langweilig geworden. Die Charaktere interessieren den Zuschauer nämlich nicht die Bohne, hauptsache sie beissen möglichst kreativ und grausam ins Gras. Der Schluss enttäuscht mit der ewig selben Pointe.
Auch sorgen die zweitklassigen Darsteller nur für ein durchschnittliches Schauspiel, ganz besonders Nick Zano, alias Hunt, vermag den Zuschauer bald mit seiner kindischen Art zu nerven.

Wenn man ehrlich ist, sieht man sich dieses Sequel höchstens wegen der 3D Technik und wegen den blutigen Morden an. Die sind auch hier äusserst kreativ und extrem blutig, leider nicht immer spannend in Szene gesetzt. Die Story kennen wir aus den Vorgängern, die Darsteller sind nur durchschnittlich, aber die kurze Laufzeit von circa 80 Minuten sorgt für lückenlose Unterhaltung.

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